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Anleihenkäufe in Australien enden

by best-of-finance

dpa-afx Sydney
– Die australische Notenbank stellt ihre in der Pandemie zur Konjunkturstützung aufgelegten Wertpapierkäufe ein. An Zinsanhebungen wollen die Währungshüter aber noch nicht denken. Die Anleihekäufe sollen wie von Experten erwartet bis Mitte Februar beendet werden, wie die Zentralbank am Dienstag nach ihrer Zinssitzung mitteilte. Zugleich erklärte sie, dass die Einstellung der Käufe keine baldige Zinsanhebung nach sich ziehe. Ihren Leitzins beließ sie auf dem Rekordtief von 0,1

%.

Die Notenbank begründete ihre abwartende Haltung mit dem aus ihrer Sicht moderaten Lohnwachstum. Wie auch in anderen Ländern ist die Inflation in Australien zuletzt deutlich gestiegen. Die Währungshüter sehen aber offenbar keine große Gefahr, dass sich die Entwicklung in deutlich steigenden Löhnen niederschlägt und zu einer Lohn-Preis-Spirale führt. Die Einschätzung der aus­tralischen Notenbank ähnelt damit der Lagebewertung der Europäischen Zentralbank (EZB).

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